Die Westernreit Disziplinen
An der Schweizermeisterschaft im Westernreiten werden sie folgende Disziplinen sehen: Showmanship at Halter Im Showmanship at Halter wird das Pferd an der Hand vorgestellt. Der Vorsteller sollte ein gepflegtes, gesundes und williges Pferd vorstellen, welches er in einem vorgegebenen Pattern möglichst exakt, flüssig und überzeugt zeigt.
Western Horsemanship In dieser Disziplin muss der Reiter ein vorgegebenes Pattern präcise, fliessend und genau Reiten. Dabei muss er eine exakte Körperhaltung demonstrieren, Hilfen müssen präcise aber kaum sichtbar sein und das Pferd in sämtlichen Gangarten entspannt und kontrolle haben.
Western Pleasure In Pleasure werden alle drei Gangarten des Pferdes bewertet. Das Pferd sollte in einer natürlichen Haltung entspannt, taktrein, gleichmässig und in gemässigtem Tempo am losen Zügel gehen. Es gewinnt, wer zeigen kann, dass es auf seinem Pferd das grösste Vergnügen (Pleasure) ist, zu reiten. Das Pferde sollte stets einen freundlichen Eindruck machen und dabei ein lebhaftes Ohrenspiel demonstrieren. Die Übergänge von einer Gangart zur anderen sollten weich und willig erfolgen.
Trail Trail ist eine Gehorsamkeits- und Geschicklichkeitsprüfung bestehend aus minimum 6 Hindernissen. Bewertet werden Manieren, Ausdruck, Annehmen von Reiterhilfen sowie Gänge des Pferdes. Das Pferd muss sicher, kontrolliert, willig und mit Stil über sämtliche Hindernisse gehen und diesen Aufmerksamkeit zeigen.
Western Riding Westernriding ist eine ruhige, gleichmässig gerittene, elegant wirkende Galoppwechselprüfung. Das Pferd soll willig und punktgenau wechseln, das ganze Pattern in gleichmässigem Tempo laufen und stets gute Manieren zeigen. Weiter soll sich das Pferd frei und leicht bewegen.
Superhorse Diese Disziplin ist eine Kombination aus allen oben erwähnten Disziplinen plus des an der SM nicht gezeigten Reinings. Das Pferd soll willig, kontrolliert und in gleichmässigem Tempo in allen Gangarten vorgestellt werden. Die Maneuver müssen exakt und flüssig ausgeführt werden.
Hunt Seat Equitation Hunt Seat Equitation ist eine Prüfung, die auf der Fähigkeit des Reiters basiert, verschiedene Manöver in Harmonie mit seinem Pferd auszuführen. Die Verständigung zwischen Pferd und Reiter durch leichte Hilfen soll möglichst unsichtbar sein. In Hunt Seat Equitation wird der Reiter gerichtet und seine Einwirkungen auf das Pferd. Diese Prüfung schafft die Basis für eine weitere Entwicklung in Richtung der gesprungenen Klassen. Das Genick solte sich auf Höhe des Widerrists befinden oder leicht darüber, so dass der Schub von der Hinterhand gut durchkommt. Der Kopf sollte nicht hinter oder extrem vor der Senkrechten gehalten werden.
Hunter under Saddle Die in der Klasse Hunter under Saddle vorgestellten Pferde sollten ihrem Verwendungszweck entsprechen. Sie sollen sich mit langen, flachen Schritten leicht und weich vorwärts bewegen und sollen in der Lange sein, ihre Schritte zu verlängern und mit entspannter, frei fließenden Bewegung auszugreifen, wobei sie die korrekten Gänge im entsprechen Takt zeigen. Die Qualität der Bewegungen und die Gleichmäßigkeit der Gänge sind wichtige Bewertungskriterien. Die Pferde sollen gehorsam sein, eine positive Ausstrahlung mit aufmerksamen Ohren haben und auf den leichten Bein- und Zügelkontakt des Reiters willig reagieren. In den Übergängen sollen die Pferde folgsam und weich sein. Wenn der verstärkte Trab (Extended Trot) oder verlängerter, im leichten Sitz gerittener Galopp (Hand Gallop) verlangt wird, sollen die Pferde mit gleichbleibend fließenden Bewegungen ausgreifen. Das Genick des Pferdes soll auf gleicher Höhe mit oder etwas oberhalb der Widerrists getragen werden um ein korrektes Untertreten der Hinterhand zu gewährleisten. Die Kopfhaltung sollte leicht vor oder an der Senkrechten sein.
|